Haben Sie sich vielleicht vorab die Frage gestellt: Was unterscheidet eigentlich die gesetzlichen Krankenkassen von den privaten Krankenversicherungen ? Bei der GKV werden die monatlichen Krankenkassenbeiträge immer abhängig vom jeweiligen Verdienst berechnet (in Prozent vom aktuellen Bruttoverdienst). Eine Beitragsbemessungsgrenze setzt dem Spaß aber einen Riegel vor. Wer mehr als diesen immer mal neu festgelegten Betrag verdient, wird für die Kasse so gehandhabt, als würde er nur diesen Grenzbetrag als Verdienst haben. Ganz anders läuft es bei den privaten Krankenversicherungen. Über die Höhe des Beitrages entscheidet hier nicht Ihr Einkommen, sondern Ihre Gesundheit, das Alter und eventuell andere Faktoren, die Kosten verursachen könnten. Also insbesondere jüngeren Versicherten aber auch gut verdienenden und gesunden Alleinstehenden kann man dort einen supergünstigen Tarif anbieten. Da spart man im Jahr mal schnell ein paar 50-Euro-Scheine. Eines Tages gehören Sie dann aber auch mal zum alten Eisen und der Beitragsvorteil hat sich vielleicht sogar umgekehrt. Ein Wechsel zurück ist dann nicht so simpel machbar.
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