Warum sollte man einen Krankenkassenwechsel zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, egal in welche Richtung, in Erwägung ziehen ? Worin bestehen die gravierendsten Unterschiede ? Für die GKV ist es im aktuellen Steuerrecht gesetzlich vorgeschrieben, dass von den Versicherten ein bestimmter Prozentsatz vom monatlichen Brutto-Arbeitseinkommen abzuziehen und an die jeweilige Krankenkasse abzuführen ist. Dies geschieht aber immer nur bis zur aktuellen Beitragsbemessungsgrenze, einem vom Gesetzgeber festgelegten Maximalbetrag. Vielleicht will man ja auch dadurch ein Abwandern der Besserverdienenden verhindern. Es wird Sie nicht erstaunen, dass es bei den Privaten etwas anders gehandhabt wird. Hier entscheidet einzig und allein Ihr Krankheitsrisiko, welches durch Alter, Geschlecht und gesundheitliche Konstitution festgelegt wird. Wie Sie sich denken können, sind diese privaten Kassen aus diesem Grunde natürlich besonders an jungen Menschen interessiert. Deshalb locken sie diese mit einem sehr lukrativen Beitrag. Ein Nachteil der privaten Krankenversicherungen ist, dass die Prämien mit zunehmendem Alter steigen können. Die Vor- und Nachteile muss schon jeder für sich selber abwägen und seine persönliche Entscheidung treffen. Das können wir Ihnen nicht abnehmen.
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