Im nachstehenden Text sollen ganz zwanglos ein paar Merkmale zur Unterscheidung von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen herausgearbeitet werden. Um so leichter fällt Ihnen dann das Verständnis dieser Materie: Wenn Sie Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind, dann wird, wie Sie vielleicht schon auf Ihrer Gehaltsabrechnung gesehen haben, immer ein bestimmter Prozentsatz vom Brutto abgezogen und direkt an die Kassen abgeführt. Eine Beitragsbemessungsgrenze setzt dem Spaß aber einen Riegel vor. Wer mehr als diesen immer mal neu festgelegten Betrag verdient, wird für die Kasse so gehandhabt, als würde er nur diesen Grenzbetrag als Verdienst haben. Ausgehend von der differenzierten Betrachtung der Mitglieder aufgrund ihres Gesundheitszustandes legen im Gegensatz dazu die privaten Krankenversicherungen ihre Beiträge fest, also sind Alter, Geschlecht und die Anamnese maßgebend. Junge Menschen sollten sich schon einmal ein paar Minuten nehmen und darüber gründlich nachdenken. Letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden, ob er dort einen Antrag stellt. Es gibt übrigens auch Ablehnungen !!! Bedenken Sie aber bitte auch, dass der Vorteil der privaten Krankenversicherungen mit Ihrem zunehmenden Alter und einem sich eventuell ändernden Familienstand nahezu verschwinden oder gar umkehren kann. Ein Wechsel zurück ist nicht ganz so einfach.
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